Übersicht über die Haftpflichtversicherungen
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Kfz-Haftpflichtversicherung
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Bauherrenhaftpflichtversicherung
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Auslandskaution

Auslandskaution im Schadensfall

Eine Großzahl der Menschen in Deutschland besitzen eine Privathaftplichtversicherung. Dabei schließt man einen Vertrag mit der Versicherung, der Kunde zahlt die Prämie und die Versicherung zahlt bei Eintritt des Schadenfalles. Die PHV ist im Gegensatz zu der KFZ-Haftpflicht keine Pflichtversicherung, trotzdem wird sie neben der Berufsunfähigkeitsversicherung zu einem der wichtigsten Absicherungen gezählt. Sie schützt das eigene Vermögen und wird deshalb auch als Vermögensversicherung benannt.
Bei der PHV wird unterschieden zwischen Sachschaden, Personenschaden und Vermögenschaden. Bei einem Sachschaden wird ein materielles Gut beschädigt, bei einem Personenschaden wird ein Mensch verletzt oder kommt sogar zu Tode. Bei den Vermögensschäden gibt es wieder eine Aufteilung in "reine" und "unreine" Vermögensschäden. Die Unterscheidung liegt darin, ob dem Vermögensschaden noch ein Personen- oder Sachschaden vorgegangen ist.

Auslandskaution bei der privaten Haftpflichtversicherung

Die Private Haftpflichtversicherung tritt ein, wenn der Versicherungsnehmer (sprich der Vertragspartner) einen dritten schädigt. Dabei ist es egal, ob dies im Inland oder im Ausland passiert, denn Versicherungsschutz besteht Weltweit (bis zu einem Jahr respektive in Europa bis zu 5 Jahren). Einige Versicherer bieten eine Auslandskaution an (auf eine Summe begrenzt) , wenn diese durch eine behördliche Anordnung zur Sicherstellung von Leistungen gefordert wird. Ist die Kaution jedoch höher als der eingetretene Schaden, muss der VN den Differenzbetrag an die Versicherung zurückzahlen.

Nach dem Gesetz muss man mit dem gesamten eigenen Vermögen für diesen Schaden bzw. für die Forderungen einstehen. Dies können neben den Ersatz von materiellen Güter auch z.B. Schmerzensgeld oder sogar eine Art lebenslange Rente, falls dieser jenige nicht mehr Arbeiten kann, sein.
Die Höhe eines Schadens ist oft unvorhersehbar und im Falle des Falles kann ein einzelner diese Last nicht tragen. Wenn der Schädiger kein Geld mehr hat, könnte es sein, dass der Geschädigte leer ausgeht oder sich mit einem kleinen Teil zufrieden geben muss. Deshalb ist es sehr wichtig so eine Versicherung zu besitzen, sowohl für den Schädiger, der sein Vermögen schützt, als auch für den Geschädigten, der seine Ansprüche geltend machen kann.

Wann übernimmt die Versicherung eine Auslandskaution?


Die Privathaftpflicht zahlt bei einem berechtigen Anspruch, aber das ist noch nicht alles, denn sie tut noch mehr. Sollte eine Forderung ungerechtfertig sein, wehrt sie diese ab. Dies nennt man auch "passive Rechtsschutz". Die Versicherung führt dann die Verhandlungen und übernimmt die Prozess- und Regulierungskosten.

Ein Jeder benötigt eine Privathaftpflicht, denn man kann nicht davon ausgehen, dass eine Forderung nicht irgendwann auf einen selber zukommt. Vor allem wenn man Kinder hat, ist es wichtig, denn sie zählen ebenfalls zu den versicherten Personenkreis.